Haustypen – Pultdachhaus

Das Pultdachhaus ist hauptsächlich durch seine außergewöhnliche Dachform gekennzeichnet. Ein Pultdach besteht aus nur einer geneigten Dachfläche, wobei die untere Kante als Dachtraufe und die obere Kante als Dachfirst bezeichnet wird. Sehr häufig ist auch eine besondere Variante des Pultdaches anzutreffen, die an ein aufgeschnittenes Satteldach erinnert – es besteht aus zwei geneigten Dachflächen, die am Dachfirst nicht zusammenlaufen und auch nicht zwangsläufig die gleiche Neigung oder Fläche aufweisen.

Dabei bietet das Pultdach vielfältige gestalterische Möglichkeiten, so kann es zum Beispiel aus

✔ Schiefer
✔ Teer
✔ Ziegel
✔ Bitmune
✔ oder Kies

bestehen und modernste Anforderungen an eine moderne, energiesparende Immobilie erfüllen. Je nach Ausrichtung und Neigung des Daches stellt das Pultdachhaus die perfekte Basis für Eigenversorgung via Solaranlage dar.

Die Vorteile und Nachteile des Haustyps „Pultdachhaus“

Sollten Sie sich bislang noch nicht definitiv für oder gegen das Pulddachhaus entschieden haben, so könnte folgende Aufstellung der jeweiligen Vorteil und Nachteile eine sinnvolle Hilfestellung geben.

Einige der Vorteile haben wir bereits erwähnt:

✔ Das Pultdach ermöglicht eine Erhöhung des Wohnraums und schafft damit ein zusätzliches Dachgeschoss und infolgedessen zu mehr Wohnfläche.

✔ Das Pultdachhaus ist meist weniger stark geneigt als beispielsweise das Satteldach, somit halten sich die Schrägen in Grenzen. Dies wiederum führt dazu, dass auch in den oberen Etagen ganz normale Fenster eingebaut werden können.

✔ Bei sorgfältig und clever geplanter Dachschräge, können Sie Ihre künftigen Energie- und Warmwasserkosten spürbar gering halten, da Sie sich mit Hilfe einer Solaranlage größtenteils selbst versorgen.

✔ Schnee und Wasser lassen sich auffangen und wiederverwenden – eine perfekte Nutzung des Regenwassers!

Allerdings sollten Sie auch bei der Pultdachhaus-Bauweise einige Faktoren berücksichtigen, um hinterher nicht böse überrascht zu werden:

✘ Die flache Bauweise des Daches macht gegenüber gewöhnlichen Dachformen eine intensivere und aufwändigere Abdichtung erforderlich. Dieser Mehraufwand ist mit höheren Kosten verbunden, die sich im Laufe der Zeit allerdings durch die enormen Energiesparmöglichkeiten amortisieren werden.

✘ Während der Regen z. B. beim Satteldach schnell abfließt, benötigt das verhältnismäßig flache Pultdach mehr Zeit für die Trocknung.

Fassen wir all die genannten Faktoren, so lässt sich festhalten, dass das Pultdachhaus insbesondere für die nachfolgend genannten Personengruppen interessant ist:

➥ Junge Familien mit Kindern
➥ Individualisten
➥ Liebhaber erneuerbarer Energien

Gerade das Pultdachhaus ist in seiner Gestaltung sehr individuell – angefangen bei der Dachform. Aus diesem Grund ist eine pauschale Aussage in Bezug auf die anfallenden Kosten nur äußerst schwierig möglich und vermutlich auch nicht sehr genau. In erster Linie zählt hier, einen zuverlässigen und erfahrenen Baupartner an der Seite zu haben, der transparent und offen mit der Baukostenkalkulation umgeht. Hill Hauskonzepte setzt diesbezüglich auf:

✔ faire Kalkulationen ohne versteckte Kosten
✔ kundenorientierte Kostenplanungen
✔ Garantien auf unveränderte Preise über einen längeren Zeitraum